Eine ganz besondere Motorradtour: Road to Nordkapp 2017

Mit LIQUI MOLY auf dem Motorrad von Singapur bis ans Nordkap: Ein Interview mit Rahim Resad

Road to Nordkapp 2017

Ein ganz besonderer Moment: Rahim Resads Ankunft am Nordkap
Ein ganz besonderer Moment: Rahim Resads Ankunft am Nordkap
Eine beeindruckende Strecke, die Rahim Resad auf dem Motorrad mit Unterstützung von LIQUI MOLY zurückgelegt hat
Eine beeindruckende Strecke, die Rahim Resad auf dem Motorrad mit Unterstützung von LIQUI MOLY zurückgelegt hat

Von Singapur bis ans Nordkap in Norwegen auf dem Motorrad? Scheint in der Tat sehr schwierig. Aber nicht für einen Mann, ein Motorrad und eine Mission – um für die Organisation „Free Food for All“ zu spenden! Wir haben mit dem Mann gesprochen: Rahim Resad.

Wie kam Ihnen die Idee, bis ans Nordkap zu reisen?

Schon als ich ein junger Mann war, wollte ich die Welt sehen. Ich hatte bereits die Region Südasien erkundet, welche näher an meiner Heimat Singapur liegt. Die Idee, von Singapur ans Nordkap zu fahren, kam mir 2009. Ursprünglich wollte ich mit dem Fahrrad vom Süden bis ganz in den Norden fahren. Ich arbeitete mich langsam an dieses Ziel heran. 2015 startete ich dann auf meinem Fahrrad von Singapur über Malaysia, Thailand, Kambodscha, Laos und China. Doch ich verletzte mich am linken Knie und musste nach Hause fliegen. Ich gab den Traum, ans Nordkap zu fahren aber nicht auf. Meine Genesung dauerte ein Jahr. In dieser Zeit schmiedete ich den Plan, mit dem Motorrad ans Nordkap zu fahren.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, mit LIQUI MOLY zusammenzuarbeiten, und wie bewerten Sie die Produkte? Konnte LIQUI MOLY Ihnen die notwendige Unterstützung geben?

Die in Singapur ansässige Wohltätigkeitsorganisation „Free Food For All“ (FFFA), für die ich fahre, kontaktierte LIQUI MOLY Singapur mit der Bitte um Unterstützung. Brendan Ang von LIQUI MOLY Singapur traf den Gründer der Organisation und mich, um zu besprechen, wie LIQUI MOLY dieses Vorhaben begleiten kann. Ich muss ehrlich sagen, dass es eine großartige Partnerschaft ist und die Unterstützung seitens LIQUI MOLY fantastisch ist. LIQUI MOLY kümmerte sich um professionellen Werkstattservice in Mandalay in Myanmar, in Almaty in Kasachstan sowie in Moskau. Außerdem sorgte LIQUI MOLY für die Ersatzteilversorgung. Dafür bin ich sehr dankbar. Die LIQUI MOLY-Produkte, die ich für das Nordkap-Projekt benutzt habe, haben wunderbar funktioniert! Der Motor lief so ruhig, dass ich in der Lage war, problemlos sehr lange Strecken zurück zu legen.

Was war das Schwierigste für Sie während dieser Tour?

Es gab viele Schwierigkeiten. Zum Beispiel waren wir über den 4693 Meter hohen Khunjerab-Pass in Pakistan Richtung China unterwegs. Dem Wetterbericht zufolge sollte der Pass schneefrei sein. Also sind wir nach den pakistanischen Ausreiseformalitäten den Pass in Richtung chinesischer Grenze hochgefahren. Zu unserer Überraschung lag dann aber, zehn Kilometer bevor wir die Grenze erreichten, doch Schnee und es schneite! Die letzten drei Kilometer haben uns zweieinhalb Stunden gekostet. Ich bin ständig vom Motorrad gefallen, weil Eis unter dem Schnee war. Als wir endlich die chinesische Grenze erreichten, zitterte ich und war extrem müde. Die Einreiseformalitäten für die Einreise nach China dauerten fünf Stunden. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits dunkel und es schneite. Als ich den Pass dann auf der chinesischen Seite hinunter fuhr, war es kalt und windig und es schneite immer noch. Das Ganze endete mit einem Aufenthalt im Krankenhaus von Tashkurgan, wo ich wegen meiner Höhenkrankheit behandelt wurde.

Hatten Sie irgendwelche größeren Probleme mit dem Motorrad?

Als ich in Kasachstan Astana Richtung Kostanay verließ, hörte ich auf dem Weg zur russischen Grenze Geräusche an meiner Antriebswelle. Ich parkte das Motorrad und sah es mir an – zu meinem Schrecken entdeckte ich, dass diese komplett verschlissen war. Es gelang mir, mich mit einem lokalen Mechaniker in Astana zu treffen, Herr Valeriy. Er ist ebenfalls ein absoluter Motorradfan. Wir plauderten, ich schilderte ihm meine Situation und er riet mir, ihn in seine Werkstatt zu begleiten. Da in Astana nicht viele Teile verfügbar sind, brachte er mich zu einem Schweißer, der das Zahnritzel wieder an die Antriebswelle schweißte.

Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das Sie mit der Tour erreichen konnten?

Ich habe immer versucht, den weniger glücklichen Menschen so gut es geht zu helfen. Als Free Food For All mich bat, im Rahmen der Nordkap-Tour Werbung für die Organisation zu machen und Spenden zu sammeln, leistete ich dem gerne Folge und es wurde ein wichtiger Bestandteil der Tour. Des Weiteren will ich stets jedes Hindernis, jegliche Höhen und Tiefen annehmen und mein Bestes geben. Und ich habe das mit der besten Unterstützung von LIQUI MOLY Singapur, LIQUI MOLY Asien und der LIQUI MOLY Zentrale geschafft. Es fällt mir sehr schwer, mir die Tour ohne diese Unterstützung vorzustellen.

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Impressionen

Widrige Bedingungen: Hier fällt Rahim Resad zum siebten Mal vom Motorrad. So geschehen auf der höchsten "befahrbaren Straße der Welt", dem Korakorum Highway in Pakistan
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Auf dem Weg machte Rahim Resad viele Bekanntschaften, hier auf der Strecke von Pakistan kurz vor China
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Auf reges Interesse stieß Rahim Resad auch seitens vieler deutscher Motorradfahrer
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Rahim Resad auf dem Weg von China nach Kirgistan. Hier fuhr er den Torugart Pass hoch
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In Almaty in Kasachstan sorgte das LIQUI MOLY Team für einen ordentlichen Service
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In Dimapur in Ost-Indien musste sich Rahim Resad erstmal von seiner Höhenkrankheit erholen
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Auch die alte Seidenstraße passierte Rahim Resad. Hier ist er im kirgisischen Tash Rabat zu sehen
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Bei derart vielen Etappen brauchte es die ein oder andere Tasse Kaffee
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