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Die Mischbarkeit moderner Motorenöle untereinander, egal welcher Art, muss unter allen Umständen gegeben sein. Denn nicht immer ist gewährleistet, dass der Durchschnittsautofahrer weiß, welches Motorenöl von der Werkstatt beim Ölwechsel verwendet wurde.

Nein! Sie können selbstverständlich immer das passende LIQUI MOLY-Produkt verwenden.

Um das Motorenöl seines Fahrzeugs nachzufüllen, muss man kein Fachmann sein. Jedoch gibt es ein paar wesentliche Dinge zu beachten:

  • Bevor das Motorenöl nachgefüllt wird, muss der genaue Ölstand geprüft werden. Dies erfolgt mittels des Ölmessstabs (meist farblich gekennzeichnet im Bereich des Öleinfüllstutzens). Das Fahrzeug muss dabei auf einer ebenen Fläche stehen. Zum Messen einfach den Ölmessstab herausziehen, anhaftendes Öl abwischen, wieder hineinstecken und nochmals herausziehen. Nun ist der genaue Ölstand ablesbar und bei Bedarf leicht zu korrigieren.
  • Am Ölmessstab liegt zwischen den Markierungen MIN. und MAX. in der Regel ein Liter.
  • Das richtige Öl muss verwendet werden. Falls dieses nicht bekannt ist, hilft unser Ölwegweiser oder unsere technische Beratung unter Telefon +49 731 1420-871 gerne weiter.

Der Ölstand des Motors muss stets korrekt sein. Denn sowohl zu wenig als auch zu viel Öl kann dem Motor erheblichen Schaden zuführen. Füllt man zu viel Öl nach, kann dies zu vermehrter Luftblasenbildung führen. Diese Luftblasen werden dann von der Ölpumpe angesaugt und durch den Motor an die Schmierstellen befördert. Da Luft bekanntlich nicht schmiert, entsteht an den zu schmierenden Reibpartnern vermehrt Verschleiß, was zu einem Motorschaden führen kann.

Ein weiteres Problem der Überfüllung ist ein erhöhter Öldruck. Dieser kann dazu führen, dass Dichtungen, welche das Öl im Motor halten sollen, aus ihrer eigentlichen Position herausgerissen oder beschädigt werden und somit der Motor undicht wird.

Die Abkürzung API steht für American Petroleum Institute. Dieses legt weltweit die Qualitätsanforderungen und Prüfkriterien von Schmierstoffen wie z. B. Motoren- oder Getriebeöl fest.

Immer wieder taucht die Frage auf, welches Motorenöl für Dieselmotoren geeignet ist. Doch die Zeiten, in denen es spezielle Motorenöle für Dieselmotoren gab, sind vorbei. Moderne Motorenöle erfüllen sowohl die Anforderungen von Benzin- als auch Dieselmotoren. Wichtig bei der Auswahl des passenden Motorenöls ist vielmehr die vom Fahrzeughersteller vorgegebene Spezifikation oder Freigabe. Ist diese auf dem Gebindeetikett aufgedruckt, kann das Öl für den jeweiligen Motor verwendet werden. Egal, ob Diesel oder Benziner.

Wird ein Fahrzeug hauptsächlich auf Kurzstrecken bewegt, hat das zur Folge, dass sich das Kondenswasser, welches durch Temperaturunterschiede entsteht, mit dem Öl vermischt und nicht verdampft. Diese Öl-Wasser-Emulsion lagert sich dann im gesamten Motor ab. Sichtbar wird dies an der Öleinfüllöffnung in Form von hellbraunem Schlamm. Um den Motor davon zu befreien, bietet LIQUI MOLY die Öl-Schlamm-Spülung an.

Die Farbe eines Motorenöls lässt keinerlei Rückschlüsse auf Qualität bzw. Alter zu. So gibt es z. B. chemische Zusätze, welche die eigentliche Farbgebung (Bernstein) des Öls überlagern und es dadurch dunkel einfärben.

Eine pauschale Aussage, wie häufig Motorenöl nachgefüllt werden muss, kann nicht getroffen werden. Der Ölverbrauch kann selbst bei baugleichen Motoren stark variieren. Solange keine Ölfüllstandskontrolle verbaut ist, gilt es, den Ölstand bei jedem Volltanken zu prüfen und entsprechend zu reagieren.

Wichtig bei der Auswahl des passenden Motorenöls ist die vom Fahrzeughersteller vorgegebene Spezifikation oder Freigabe, welche sich in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs findet. Ist diese auf dem Etikett eines Öles aufgeführt, kann dieses Öl für den jeweiligen Motor verwendet werden. Falls Sie sich hier nicht sicher sind, hilft Ihnen unser Ölwegweiser oder unsere technische Beratung unter Telefon +49 731 1420-871 gerne weiter.

Der Füllstand des Motorenöls wird immer im betriebswarmen Zustand gemessen. Dadurch ist gewährleistet, dass der Motor in dem Temperaturbereich, in dem er sich meistens befindet, optimal mit Schmiermittel versorgt wird.

Grundsätzlich gilt es, bei der Auswahl des Öls für Schneefräsen den Empfehlungen des Herstellers zu folgen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass unser Special Tec LL 5W-30 die Mehrheit der auf dem Markt erhältlichen Schneefräsen abdeckt.

Fragen wie „Was ist von einem Motorenölwechsel erst nach zwei Jahren zu halten?“ erreichen uns immer wieder. Ohne eine fundierte Laboranalyse des Altöls kann der Autofahrer weder anhand von Farbe noch durch das Reiben zwischen Daumen und Zeigefinger den Zustand eines Motorenöls beurteilen. Wann ein Wechsel des Schmierstoffs nötig ist, entscheidet entweder das Fahrzeug selbst (variabel) oder aber der Wechsel wurde seitens des Herstellers auf eine fixe Laufleistung oder ein Alter festgelegt. Im Falle eines variablen Wechselintervalls zeigt Ihnen das Fahrzeug an, wann ein Wechsel fällig wird. Die Laufleistung bis zum nächsten Wechsel lässt sich im Fahrzeugmenü einfach abfragen. Sollte ein fester Wechsel vorgeschrieben sein, steht der Termin meist auf dem Ölzettel im Motorraum oder im Serviceheft des Fahrzeugs.

Ein klares Ja! Moderne Motoren sind hochkomplexe mechanische Aggregate. Diese benötigen aufgrund der hohen Anforderungen, die an sie gestellt werden, einen auf Materialien und Eigenschaften abgestimmten Schmierstoff. Bekommen sie den nicht, kann es durch erhöhten Verschleiß unter Umständen zu einem Motorschaden kommen.

Da sich speziell bei Dieselmotoren aber auch bei Benzinmotoren Rußrückstände im Ölkreislauf befinden, ist das Öl oftmals nach den ersten Umdrehungen des Motors schwarz eingefärbt. Dies ist jedoch kein Grund zur Panik, denn das Öl macht was es soll: es reinigt! Dabei nimmt es die Rußrückstände im Motor auf und transportiert diese anschließend zum Ölfilter.

Die Mindesthaltbarkeit bei Kleingebinden beträgt fünf Jahre – vorausgesetzt eine trockene Lagerung bei Temperaturen zwischen + 5 °C und + 30 °C sowie keine direkte Sonneneinstrahlung. Zum Aufbewahren eignet sich idealerweise der Keller und nicht die Garage.

Grundsätzlich sind die Angaben der Gasanlagenhersteller und der Motorenhersteller zu beachten. Gibt der Fahrzeughersteller allgemeinere Spezifikationen frei (z. B. ACEA C2/C3 oder C4), so sind aschearme Öle entsprechend dieser Spezifikationen bei Gasbetrieb zu bevorzugen. Ferner ist Cera Tec als Ölzusatz für gasbetriebene Motoren grundsätzlich von Vorteil. Optimal ist eine Dosierung von 7 % bis 8 % im Motoröl.

2-Takt-Öl löst sich vollkommen in Kraftstoff und entmischt sich auch nach langer Standzeit nicht.

Ausschlaggebend für die Auswahl eines Öls sind die Qualität und die Herstellerfreigaben, nicht die Viskosität. Diese Angaben befinden sich auf dem Gebindeetikett. Die Angabe 5W-30 bezieht sich nur auf den Flüssigkeitszustand eines Öles bei einer bestimmten Temperatur und ist keine Qualitätsangabe.

Ja! Die Mischbarkeit der Motorenöle untereinander muss gegeben sein, um ein Nachfüllen jederzeit zu gewährleisten. Jedoch wird – abhängig vom verwendeten Nachfüllöl – die Qualität bzw. die Eigenschaften des bestehenden Öls verändert.

Dem Motorenöl wird Molybdändisulfid beigemischt. Dieses anthrazitfarbene Additiv überlagert die „normale“ Farbgebung des Öles.