Tadschikistan: Erste Absolventen der LIQUI MOLY-Mechanikerausbildung

Entwicklungspartnerschaft trägt erste Früchte

Jetzt gibt es die ersten LIQUI MOLY-Kfz-Servicefachkräfte in Tadschikistan. Acht Auszubildende haben das Programm erfolgreich absolviert, das die Ulmer Ölfirma zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ins Leben gerufen hat. Das Bild zeigt die Absolventen mit ihren Ausbildern.
Die Anwendungsspezialisten Anar Maul (3.v.r.) und Reiner Schönfelder (2.v.r.) in einer Werkstatt in Tadschikistans Hauptstadt Duschanbe. Reiner Schönfelder entwickelte die Schulungsunterlagen für die Mechatroniker-Ausbildung in dem zentralasiatischen Land.

Mai 2016 – Jetzt gibt es die ersten LIQUI MOLY-Kfz-Servicefachkräfte in Tadschikistan. Acht Auszubildende haben das Programm erfolgreich absolviert, das die Ulmer Ölfirma zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Rahmen von develoPPP.de ins Leben gerufen hat. Mit develoPPP.de unterstützt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Entwicklungspolitik zu beiderseitigem Nutzen. „Mit den Absolventen trägt unser Ausbildungskonzept die ersten Früchte“, sagte Andreas Maidel, der bei LIQUI MOLY als Export Area Manager für Tadschikistan zuständig ist.

 

Hintergrund des develoPPP.de-Projektes ist die in Tadschikistan fehlende Berufsausbildung von Mechatronikern. „Wer dort in einer Werkstatt arbeitet, der bekommt sein Wissen von seinen Kollegen. Und die haben es von ihren früheren Kollegen“, so Andreas Maidel. Dadurch fehle es oft an Grundwissen über Autos und falsche Vorstellungen über technische Zusammenhänge sind weit verbreitet.


Um dem entgegenzuwirken hat LIQUI MOLY zusammen mit der GIZ ein komplettes Ausbildungsprogramm für Mechaniker entwickelt. „Das gab es bisher nicht in Tadschikistan“, sagte Reiner Schönfelder. Der LIQUI MOLY-Anwendungstechniker zeichnet für die kompletten Schulungsunterlagen verantwortlich. Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen, um moderne Autos richtig warten zu können. „Mit einer Mechatroniker-Ausbildung in Deutschland ist das aber nicht zu vergleichen.“


Möglich wurden die Schulungen erst durch eine Entwicklungspartnerschaft des develoPPP.de-Programmes, das die GIZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchführt.


Die Entwicklungspartnerschaft hat das Ziel, technische Innovationen und Fachwissen im Bereich Kfz-Technik an Fachkräfte vor Ort weiterzugeben. Mit Unterstützung der GIZ wurden bereits mehrere Einrichtungen gewonnen, an denen die Ausbildung durchgeführt wird, darunter die School of Professional and Continuing Education (SPCE) der University of Central Asia (UCA).


Acht Auszubildende der privaten Bildungsinstitutionen nahmen an einem fünftägigen Schulungsprogramm im Bereich Kraftfahrzeugtechnik teil, das eine wichtige Etappe in ihrer Ausbildung zum Servicespezialisten darstellt. Die fachspezifische Fortbildung wurde erstmals als Gastveranstaltung in das Lehrprogramm einer Berufsschule integriert, um getreu dem Motto „Do the right things, but do the things right“ praxisnah und bedarfsorientiert nach dualem Ansatz auszubilden. Hierbei standen eigens für die Ausbildung entwickelte Lernmodule und die Vermittlung von technischem Know-how im Vordergrund.

 

LIQUI MOLY– das Unternehmen
Das in Ulm an der Donau beheimatete Unternehmen bietet ein hochwertiges Produktsortiment an Motorenölen, Additiven, Pflegeprodukten und chemisch-technischen Problemlösern für den Automotive-Bereich. Das Sortiment umfasst 4.000 Artikel, praktisch alles, was der Kunde wünscht. Dabei entwickelt und testet LIQUI MOLY in eigenen Labors, produziert in Deutschland und vermarktet alle Produkte selbst. Das von Inhaber Ernst Prost geführte Unternehmen gehört zu den bedeutendsten der Branche. Neben dem deutschen Markt werden die Produkte bereits in mehr als 120 Ländern dieser Erde vertrieben. Dabei zählen der Groß- sowie der Fachhandel, Verbrauchermärkte, Bau- und Heimwerkermärkte, die Industrie, Kfz-Betriebe und markengebundene Autohäuser sowie freie Tankstellen, zu den Abnehmern des High-Tech-Sortiments.

 

Das develoPPP.de-Programm
Mit develoPPP.de fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Im Rahmen des Programms stellt das Ministerium Unternehmen, die in Entwicklungs- und Schwellenländern investieren, finanzielle und auf Wunsch auch fachliche Unterstützung zur Verfügung. Das Unternehmen trägt dabei mindestens die Hälfte der Gesamtkosten.

Tobias Gerstlauer

LIQUI MOLY GmbH
Marketing
Tobias Gerstlauer
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