Öl und Haferbrei

LIQUI MOLY weitet soziales Engagement auf Afrika aus

LIQUI MOLY-Geschäftsführer Ernst Prost im Interview. In Johannesburg berichtete er über das soziale Engagement seines Unternehmens und über seine neu gegründete private Stiftung in Südafrika.
Künftig werden von jedem in Südafrika verkauften LIQUI MOLY-Produkt 10 ZAR (ca. 0,75 Euro) an Hilfseinrichtungen für Kinder gespendet. Dazu zählt auch die Kindertagesstätte ‚Little Dinosaurs‘ in Johannesburg, die beim Besuch von LIQUI MOLY-Geschäftsführer Ernst Prost (hinten rechts) eröffnet wurde.

Johannesburg (Südafrika), März 2015 – Schmierstoff-Hersteller LIQUI MOLY wird auch auf dem afrikanischen Kontinent, beginnend mit Südafrika, soziale Verantwortung übernehmen. Das gab Geschäftsführer Ernst Prost im Rahmen einer Pressekonferenz in Johannesburg bekannt. Künftig werden von jedem in Südafrika verkauften Produkt 10 ZAR (ca. 0,75 Euro) an Hilfseinrichtungen für Kinder gespendet. Und er kündigte die Gründung einer vor Ort tätigen karitativen Stiftung an.

Während seiner Geschäftsreise in Südafrika besuchte Ernst Prost die in Johannesburg ansässige Tochtergesellschaft und deren Kunden. Den nachhaltigsten Eindruck jedoch hinterließ die Begegnung mit Kindern aus den Slums von Johannesburg bei Joint Aid Management (JAM). Die Hilfsorganisation kümmert sich um die dringendsten Bedürfnisse der Kleinen, versorgt sie mit Nahrung und Bildung.

Auf einer bei JAM einberufenen Pressekonferenz mit Lieferanten, Kunden und Sponsoring-Partnern gab Ernst Prost bekannt, dass LIQUI MOLY künftig 10 ZAR (ca. 0,75 Euro) von jedem in Südafrika verkauften Artikel spenden wird. „Wir kümmern uns um Autos, wir kümmern uns um unsere Kunden und wir kümmern uns um die Menschen. Unterm Strich muss die Wirtschaft den Menschen dienen und nicht umgekehrt“, beschrieb Ernst Prost seine Lebensphilosophie und den Grundsatz des Unternehmens. Er kündigte die Gründung einer Stiftung an, die er mit mehr als 6,5 Mio. ZAR (500.000 EUR) als Stiftungskapitalgrundstock aus seinem Privatvermögen ausstatten wird. Die Stiftung namens „Ernst Prost foundation for Africa“ soll zuvorderst das Leid der Kinder in Afrika mildern und in ähnlicher Weise wirken wie die 2010 ins Leben gerufene Ernst-Prost-Stiftung, die unverschuldet in Not geratenen Menschen in Deutschland hilft.

„Hier in Südafrika und auch auf dem Rest des Kontinents haben Kinder keine Lobby. Und den Kindern aus den Armenvierteln, fehlt nicht nur die Lobby, sondern das Notwendige zum täglichen Überleben“, schilderte Ernst Prost seine Beweggründe für diese Entscheidung. Der Alltag dieser Kinder ist bestimmt von Armut, Hunger und Krankheiten. Die Eltern sind teils drogen- oder alkoholabhängig. „Den Kindern dort fehlt jede Zukunftsperspektive. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, gilt es, sie mit Nahrung zu versorgen und ihnen Zugang zu Bildung zu verschaffen“, so der LIQUI MOLY Geschäftsführer.

Während der Reise besuchte er unter anderem die Kindertagesstätte „Little Dinosaurs“ wo Kinder mit Lebensmitteln versorgt werden. Ernst Prost unterstützte hier aktiv die Mitarbeiter der Einrichtung und half beim Füttern der Kleinsten mit Haferbrei. „Öl und Haferbrei“,(Oil and Porridge) so beschrieb er das Vorhaben in Afrika, karitativ tätig zu werden. Das Öl stellt das verkaufte Produkt dar mit dem Gewinne erwirtschaftet werden, um damit Kindern zu helfen – und wenn es nur der Haferbrei ist, der damit gekauft werden kann. Denn Hilfe zu leisten gehört für den erfolgreichen Unternehmer zum gesunden wirtschaftlichen Dreiklang, den seine Firma und er beherzigen. Im Zentrum steht das Unternehmen. Erfolgreiches Wirtschaften schafft die Voraussetzungen, um dem Gemeinwohl in Form von Arbeitsplätzen, Steuern und Sozialabgaben dienen zu können. „Und der Unternehmer selbst kann den Menschen liebevoll helfen – in der eigenen Firma, wie jenen, die auf der Schattenseite der Gesellschaft stehen. Das vollendet den Dreiklang“, beschreibt Ernst Prost.

Die Patenschaft für die Kindertagesstätte übernahm LIQUI MOLY South Africa und spendete einen Rollstuhl, Spielzeug und Kleidung. Das Engagement, auf dem afrikanischen Kontinent zu helfen, ist laut Prost noch nicht das Ende dieser Entwicklung. „Ich plane ein ähnliches Projekt auch für Indien, wo die sozialen Missstände vergleichbar sind.“

Tobias Gerstlauer

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Tobias Gerstlauer
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