Handreiniger wird umweltfreundlicher

LIQUI MOLY ersetzt Mikroplastik durch biologisches Reibemittel

In der neuen Rezeptur des Handreinigers von LIQUI MOLY ersetzt ein biologisches Reibemittel das bislang verwendete Mikroplastik.

November 2018 – LIQUI MOLY hat seinen Handreiniger umweltfreundlicher gemacht. Die neue Rezeptur verzichtet auf Reibemittel aus Mikroplastik. Als Kunststoffersatz dient ein biologisches Reibemittel: Maiskolbenmehl.

Hautpflege ist wichtig, vor allem in Berufen in denen die Haut stark beansprucht wird. Das ist im KFZ-Gewerbe der Fall. Hautleiden stehen an der Spitze der Berufskrankheiten und können sogar zur Berufsunfähigkeit führen. Entsprechend von Bedeutung sind Schutzmaßnahmen wie Händewaschen. Der Handreiniger von LIQUI MOLY ist besonders mild, hautneutral und sehr wirksam: Selbst starken Schmutz wie Öle, Teer, Bitumen oder Druckerfarben entfernt er.

Dabei ist er nicht nur schonend zur Haut, sondern dank der neuen Rezeptur auch noch umweltschonender: Sie verzichtet auf Reibemittel aus Kunststoff, denn je nach Art und Dichte des Kunststoffes kann das so genannte Mikroplastik über das Abwasser in den natürlichen Wasserkreislauf und damit auch in die Nahrungskette des Menschen gelangen. Zwar ist die alte Rezeptur des LIQUI MOLY-Handreinigers unbedenklich, denn dessen Reibekörper bestehen aus Polyurethan, haben eine höhere Dichte als Wasser und werden dadurch in Kläranlagen abgeschieden, „aber wir haben uns bei der neuen Rezeptur bewusst für Maiskolbenmehl und damit für ein biologisches Reibemittel entschieden“, erläutert David Kaiser.

Gegenüber Walnussschalen, die ein gängiges biologisches Reibemittel sind, hat das Maiskolbenmehl Vorteile. „Die Schalen sind auch als Reibemittel mitunter scharfkantig und so weniger schonend als das Maiskolbenmehl“, erklärt der Entwicklungschef von LIQUI MOLY. Außerdem müssen die Walnussschalen einer aufwendigen chemischen Prozedur unterzogen werden, die den Fettgehalt des Produktes reduziert und den pH-Wert erhöht. Das geschieht durch Bleichen mit Wasserstoffperoxid und dem Einwirken-Lassen in Lauge. „Unter diesen Gesichtspunkten ist Maiskolbenmehl die bessere Bio-Variante“, sagt David Kaiser.

Da das Mehl ausschließlich aus bereits gedroschenen Maiskolben gewonnen wird, werden auch keine Futter- und Nahrungsmittelressourcen verschwendet. „Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Auswahl des biologischen Reibemittels“, betont der LIQUI MOLY-Fachmann.

Tobias Gerstlauer

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Tobias Gerstlauer
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