SWR-Fernsehen, Sendung 'Zur Sache Baden-Württemberg!' vom 8. Juli 2010
„Die gehen doch über Tierleichen, mit dem Konzern kann man keine Geschäfte machen“, schimpft Ernst Prost, Chef des Ulmer Motorölhersteller LIQUI MOLY über BP. Jetzt hat er gehandelt: LIQUI MOLY boykottiert den Verursacher der Umweltkatastrophe am Golf von Mexiko. Das macht immerhin einige Millionen Liter Öl aus.
Der Boykott passt in das Bild, das der Querdenker abgibt: Er spricht sich für Mindestlöhne und für die Reichensteuer aus. Und weiß sich zu vermarkten: „Ulm statt Liechtenstein“, „Deutschland statt China“, „Mittelstand statt Multi“ sind seine Werbesprüche. Und das Geschäft läuft trotz Krise wie geschmiert.
Wo andere entlassen, stellt er neu ein. Der gelernte Kfz-Mechaniker hat seinen Arbeitnehmern, die er „Mitunternehmer“ nennt, sogar eine Arbeitsplatzgarantie gegeben. „Bevor ich jemand entlasse, verkaufe ich mein Schloss“, sagt der 53-jährige. Auf die Frage, ob er ein Exot ist, antwortet Prost: „Ja, leider“.
Zum Bericht in der SWR-Mediathek gelangen Sie hier.
Weitere Informationen erhalten Sie bei
LIQUI MOLY GmbH
Tobias Göbbel
Leiter Öffentlichkeitsarbeit Inland
Jerg-Wieland-Str. 4
89081 Ulm-Lehr
Fon: +49 (0)731/1420-890
Fax: +49 (0)731/1420-82
Tobias.Goebbel@liqui-moly.de
<<
zurück