LIQUI MOLY kann für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005 einen neuerlichen Rekord verbuchen. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 % auf nunmehr 97,7 Millionen Euro gesteigert werden. Damit liegt das Unternehmen sogar deutlich über dem eigenen Plan.
Der Grund für den großen Erfolg der letzten Jahre liegt in der konsequent verfolgten „Mutterstrategie“
der Diversifikation, Internationalisierung und Personifizierung. Entgegen dem Branchentrend stellt das Unternehmen nach wie vor neue Mitarbeiter ein und wächst kontrolliert im In- und Ausland. Im Jahr 2005 wurden 12 neue Mitarbeiter eingestellt. Für die nächsten Jahre wird vor allem der südamerikanische Kontinent sowie Asien in den Mittelpunkt der Auslandsaktivitäten gerückt. So wird in den nächsten Monaten, analog zu den Anstrengungen in China, der rasant wachsende indische Markt in Angriff genommen.
Während die Fixkosten exakt der Planung entsprachen, haben sich die variablen Kosten der Öl-Produktion in einem gigantischen und unkontrollierbaren Ausmaß ins Negative entwickelt. Sowohl die Preise für Kunststoffe, Weißbleche als auch petrochemische Grundstoffe, von denen LIQUI MOLY alleine 57.000 Tonnen pro Jahr benötigt, sind förmlich explodiert, wodurch der Rohertrag gewaltig unter Druck kam. Kompensiert werden konnte diese Entwicklung nur durch die enorme Mengensteigerungen.
Ernst Prost, geschäftsführender Inhaber von LIQUI MOLY: „Ohne das LIQUI-MOLY-typische Wachstum hätte uns die Rohstoffverteuerung dieses Jahr das Genick gebrochen. Kumuliert ist das Unternehmen in den letzten drei Jahren um fast 35 Prozent gewachsen. Außerdem konnte die Markenbekanntheit durch internationale angelegte Marketingaktivitäten, wie zum Beispiel durch Partnerschaften in der Formel 1 oder der Skiflug WM in Österreich (siehe Bild), weiter ausgebaut werden“.
Für das Jahr 2010 peilt das Unternehmen an, die 200-Millionen-Euro Grenze zu knacken.